Verleihung des Simone-Veil-Preises der Französischen Republik (3. März 2020)

Verleihung des Simone-Veil-Preises der Französischen Republik (3. März (...)

Anlässlich der Woche der Gleichstellung überreichten der Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten Jean-Yves Le Drian und die Staatssekretärin für die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung von Diskriminierungen Marlène Schiappa dem ecuadorianischen Kollektiv „Vivas nos queremos“ am 3. März 2020 den Simone-Veil-Preis der Französischen Republik.

Mit diesem Preis, der zum ersten Mal 2019 vom französischen Staatspräsidenten übergeben wurde, werden Personen oder Kollektive ausgezeichnet, die sich in der Welt für die Förderung der Situation und der Rechte von Frauen und/oder die Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Der Preis spiegelt das Engagement Frankreichs an der Seite jener Frauen und Männer wider, die die Rechte der Frauen auf internationaler Ebene vorantreiben.

Dieses Jahr erhielt den Preis das Kollektiv „Vivas nos queremos“, das 2016 im Zuge eines ersten Protestmarschs entstand, der auf Initiative von Angehörigen von Femizid-Opfern anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen organisiert wurde. Das Kollektiv macht sich für einen Wandel der Rechtsvorschriften und Denkweisen stark, damit die Themen Gewalt gegen Frauen und Zugang zu sexuellen und reproduktiven Rechten stärker berücksichtigt werden. Zwei seiner Mitglieder, Ruth Maribel Montenegro und Kruvskaya Nela Vargas Reinoso, waren bei der Verleihung anwesend, um den Preis im Namen des Kollektivs entgegenzunehmen.

Das erste Mal wurde der Simone-Veil-Preis der Französischen Republik am 8. März 2019 vom französischen Staatspräsidenten an Aissa Doumara Ngatansou überreicht, die sich als Mitbegründerin des kamerunischen Vereins ALVF für die Bekämpfung von Kinderehen und Gewalt gegen Frauen engagiert.

Die feministische Diplomatie, die unser Ministerium betreibt und die dieses Jahr insbesondere durch die Veranstaltung des Generation Equality Forums im Juli in Paris zum Ausdruck kommt, sowie das entschlossenen Engagement Frankreichs für die Förderung von Parität und Geschlechtergleichstellung sind zwei Hauptthemen der diesjährigen Woche der Gleichstellung.

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Verleihung des Simone-Veil-Preises der Französischen Republik (3. März 2020)
Erste Reihe von links nach rechts: Aissa Doumara Ngatansou, Mitbegründerin des kamerunischen Vereins ALVF, Marlène Schiappa, Staatssekretärin für die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung von Diskriminierungen, Jean-Yves Le Drian, Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Ruth Maribel Montenegro und Kruvskaya Nala Vargas Reinoso, Mitglieder des ecuadorianischen Kollektivs "Vivas nos queremos", Amélie de Montchalin, Staatssekretärin für europäische Angelegenheiten Photo : MEAE / Jonathan Sarago
Zuletzt aktualisiert am: 17. März 2020
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